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Kapitel 1

Wo die Welt gerade untergeht

Von Jan Hendrik Hinzel, Coleen Jose und Kim Wall

Mona Jetnil ist bereit. Wenn sie endlich einen Platz im Flugzeug bekommt, wird sie ihr altes Leben hinter sich lassen und ein neues beginnen. Sie wird in demselben Kleid reisen, das sie gerade trägt, ein Guam aus schwarz-weißem Stoff, der ihren mädchenhaften Körper umhüllt. Es ist ihr schönstes Kleid. Das Schönste von zweien. Sie wird nicht viel mitnehmen, nur ihre wenigen Klamotten, eine Kühlbox mit Essen. Und Witon, ihren jüngsten Sohn.

Ihre älteren Söhne Peterson, 6, und Ranson, 4, sitzen auf dem Boden und kochen Ramen-Nudeln auf einem Propangas-Herd. Sie wissen noch nicht, dass ihre Mutter sie zurücklassen wird. Mona hat sich noch nicht getraut, es ihnen zu sagen. Für sie hat das Geld nicht gereicht. Ihr Vater wird sich um sie kümmern und nachkommen, sobald Mona genug gespart hat für die teuren Tickets nach Amerika.

Mona Jetnil, 24 Jahre alt, spricht kaum Englisch und weiß so gut wie nichts über das Ziel ihrer Reise: Springdale, Arkansas. Sie weiß nichts von den kalten Wintern dort und den Schlachtfabriken, in denen viele Flüchtlinge aus den Marshallinseln nun arbeiten. Sie weiß nicht, dass die USA nach China der größte Treibhausgasproduzent der Erde sind und dass es genau dieses Gas ist, das ihre Heimat bedroht. Mona weiß nur, dass ihr Leben dort besser sein wird als hier in Majuro, der Hauptstadt der Marshallinseln.

Die einzige Straße in Majuro beginnt und endet an einem Sandstrand. Wer die Straße entlangfährt, sieht auf der einen Seite den Pazifik zwischen bunten Häusern, Wohnwagen und Palmen, auf der anderen Seite die Lagune. Hier steht Monas Haus. Zwei Dutzend Familienmitglieder und noch mehr Katzen und Hunde teilen sich drei Zimmer. Auf dem Boden liegen Tatami-Matten, eine Handvoll Plastikstühle sind die einzigen Möbel. Kakerlaken krabbeln die Wände auf und ab. Der riesige Garten ist mit Korallensteinen ausgelegt, Brotfruchtbäume spenden Schatten, an der Hauswand hängt ein schiefer Basketballkorb. Alles nur ein paar Schritte entfernt von der azurblauen Lagune.

Mutter und Kind am Meer
Mona Jetnil und ihr Sohn Witon in der Lagune 

Die Marshallinseln sind ein riesiges Reich und doch ein winziges Land. Über Jahrtausende haben Korallen hier, mitten im Pazifik zwischen Australien und den USA, auf den Gipfeln versunkener Vulkane kreisförmige Archipele geformt. Eine Reise mit dem Schiff zwischen den Atollen kann Wochen dauern. Die Landmasse der 29 Atolle und fünf Inseln allerdings ist kleiner als Nürnberg. Auch wegen dieser Knappheit dreht sich auf den Marshallinseln alles um das Land: die Identität, die soziale Stellung, die Währung.

Und nun wird das knappe Land noch knapper. Seit Jahrzehnten steigt der Meeresspiegel Zentimeter für Zentimeter. Und er steigt immer schneller. Wie schnell, das kann kein Forscher mit Sicherheit sagen. Aber selbst die optimistischen Prognosen räumen den Marshallinseln keine Chancen ein: Der Ozean wird ein Atoll nach dem anderen verschlingen, Mona, ihre Familie, ihre Nachbarn und ihr Volk werden ihr Land verlieren. 

Karte Marshall Inseln Karte Marshall Inseln

Es ist der Untergang einer Zivilisation, einer Kultur und einer Nation: Während Politiker aus 196 Ländern beim Klimagipfel in Paris darüber verhandeln, wie viel Klimawandel die Erde aushält, verschlingt das Meer die Marshallinseln schon heute.  Was in diesem fernen Land passiert ist nur ein Vorbote für das, was noch kommt. Allein der steigende Meeresspiegel bedroht die Heimat von mehr als 150 Millionen Menschen, die in küstennahen Regionen leben.

Ein paar Häuser von Mona entfernt lebt Kathy Jetnil-Kijiner. Im vergangenen Jahr sprach sie bei der UN-Klimakonferenz in New York vor den Staats- und Regierungschefs. Sie hätte hier viele Fragen stellen können. Warum lässt die Welt zu, dass unser Land untergeht? Was passiert mit uns? Dürfen wir unsere Pässe behalten? Bleiben wir eine Nation? Dürfen wir hier, vor den Vereinten Nationen, noch sprechen, wenn wir ein Volk ohne Land sind?

Kathy stellte aber keine Fragen. Sie erzählte vom Wasser, das die Häuser zerstört, von den Kindern, die ihre Heimat und ihre Kultur verlieren. Ihre Botschaft war klar: Der Klimawandel betrifft nicht nur Ozeanien, er bedroht die ganze Welt. Dann trat sie vor ihr Rednerpult und trug ein Gedicht vor, das sie ihrer Tochter Matafele Peinam gewidmet hat. 

Sie könnte ihr Land überleben, sagte Kathy mit Matafele auf dem Arm, und rührte die Weltenlenker zu Tränen. Ein Versprechen, die Marshallinseln zu retten, wollte aber keiner abgeben.

„Ich würde lieber bleiben”, sagt Mona, aber sie weiß, dass sie und ihre Kinder hier keine Zukunft haben. Die Marshallinseln sind ein verzweifelt armes Land. Es mangelt an sauberem Wasser und an gesundem Essen. An medizinischer Versorgung und an Schulen. Vor allem aber mangelt es an Perspektiven.

In Deutschland würde man sie und all die anderen, die mit ihren wenigen Habseligkeiten auf den Abflug warten, „Wirtschaftsflüchtlinge“ nennen. Das Wort „Klimaflüchtling“ ist bis heute kein völkerrechtlich anerkannter Begriff. Erst im Juli dieses Jahres scheiterte ein dreifacher Familienvater von der Südseeinsel Kiribati endgültig damit, als erster Klimaflüchtling der Welt anerkannt zu werden. Der Mann hatte für sich und seine Familie in Neuseeland Asyl beantragt, aber das Oberste Gericht des Landes wies die Klage gegen seine Abschiebung ab. Die Richter räumten zwar ein, dass seine Heimat unter dem Klimawandel leide. Kriterium für eine Anerkennung als Flüchtling sei laut UN-Konvention aber, dass der Antragsteller in seinem Heimatland Verfolgung fürchten müsse.

Deshalb haben Menschen wie Mona keine Chance, als Flüchtlinge anerkannt zu werden. Die Genfer Flüchtlingskonvention besagt: Flüchtling ist nur, wer wegen seiner „Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen (seiner) politischen Überzeugung“ in seinem Heimatland nicht mehr sicher ist und deshalb nicht mehr zurückkehren kann. Ob Menschen, die flüchten, weil ihre Felder austrocknen oder das Grundwasser salzig wird, jemals rechtlich anerkannt werden, ist fraglich.

So gesehen haben die Marshaller noch Glück. Sie haben wenigstens ein Land, in das sie sich retten können: die USA. Ein Abkommen garantiert den Einwohnern des Inselstaates eine visafreie Einreise sowie eine Arbeitserlaubnis. Seit das Abkommen 1986 geschlossen wurde, haben die Marshallinseln fast ein Drittel ihrer Einwohner verloren. So gut wie jeder, der die Inseln verlässt, geht nach Amerika. Auf Werbetafeln versprechen amerikanische Unternehmen Arbeitsplätze und eine Zukunft.

Das Abkommen haben die Inselbewohner aber teuer bezahlt. Vor fast 70 Jahren haben sie schon einmal einen Großteil ihres Landes verloren. Damals wurden sie nicht überflutet. Sondern vergiftet. 

Die Bombe

Lemeyo Abon erinnert sich noch genau an den Tag, an dem die Sonne zweimal aufging. Der Himmel erst blendend weiß und dann tieforange. Dazu Donnerhall und starker Wind. Die Erde bewegte sich, Fenster fielen aus Häusern, Dächer wurden weggeweht. Ein alter Mann stürzte und Lemeyo fragte sich: Ist schon wieder Krieg ausgebrochen?

Mit einer Wucht von 15 Millionen Tonnen TNT ist Castle Bravo bis heute die stärkste Atombombe, die die USA jemals gezündet haben. Am 1. März 1954 erhob sich der Atompilz zwanzig Meilen über dem Bikini-Atoll, das im Namen des Weltfriedens evakuiert worden war. Der radioaktive Niederschlag, eine Mischung aus verdampftem Meerwasser und verstrahltem pulverisierten Korallengestein, ging auf allen Kontinenten nieder.

Am Nachmittag bedeckte eine sanfte Brise die Nachbar-Atolle mit Staub. Auf Rongelap, 147 Kilometer entfernt, hatte der Schrecken des Morgens nachgelassen. Die Kinder freuten sich, endlich den Schnee zu sehen, von dem ihnen die Missionare erzählt hatten. Lemeyo spielte darin, fing ihn mit ihrer Zunge auf, rieb ihn auf ihre Arme und lachte. Die ganze Insel war von einer feinen Schicht grauer Asche überzogen. Sie lag auf den Dächern und Bäumen und auf der kokosöligen Haut der Bewohner von Rongelap.

Lemeyo
Bombenopfer
Lemeyo Abon erinnert sich an die Folgen der Atomtests.

Nach dem Sonnenuntergang setzte die Strahlenkrankheit ein. Blasen – verursacht von der Verstrahlung – bildeten sich am ganzen Körper, als hätte jemand heißes Wasser darüber gegossen. Später schälte sich die Haut, zurück blieb nacktes Fleisch. Die Inselbewohner litten an Übelkeit und Durchfall. Menschen kamen aus dem Wald, schwindelig, schwankend - und Kinder weinten die ganze Nacht.

Es dauerte zwei Tage, bis die Amerikaner kamen, in weißen Ganzkörperanzügen, um die verstrahlten Körper der Bewohner zu untersuchen. Lemeyo und andere Frauen wurden vor den Augen der Männer ausgezogen und zur Lagune gebracht, wo Geigerzähler die Radioaktivität ihres Schamhaars maßen, einmal vor und einmal nach dem Einseifen. Dann liessen die Amerikaner die Einwohner Rongelaps zurueck. Erst am dritten Tag wurden sie evakuiert. Ältere weinten vor Scham. Einige von ihnen wurden nach Amerika verschifft und von einer wissenschaftlichen Institution zur nächsten gereicht, während Schlagzeilen die „noblen Wilden“ freudig begrüßten. Im Rahmen des später aufgedeckten „Project 4.1“ wurden Experimente zur Erforschung der Verstrahlung menschlicher Körper als medizinische Behandlung verkauft.

Die USA sagen, Castle Bravo sei ein Versehen gewesen – eine stärkere Druckwelle als erwartet, dazu Wind, der sich in letzter Sekunde unglücklich gedreht habe. Noch 500 Kilometer westlich vom Bikini-Atoll wurden erhöhte Strahlenwerte gemessen.

Verstrahlung der Region nach 48 Stunden Verstrahlung der Region nach 48 Stunden

Augenzeugenberichte und Dokumente haben immer wieder einen anderen Schluss nahegelegt. Es gab aber nie eine offizielle Untersuchung. Und nie eine offizielle Entschuldigung. Klar ist aber: Lemeyo und die anderen Bewohner von Rongelap waren die am stärksten betroffenen Opfer.

Die Amerikaner sagen, dass nur vier Atolle von den Atomtests betroffen waren: Die atomaren Testgelände Bikini und Eniwetok sowie Rongelap und Utrik, die in Windrichtung lagen. Die Kompensationszahlungen für Verluste von Land und Gesundheit wurden entsprechend verhandelt – 150 Millionen US-Dollar, aufgeteilt in je einen Treuhandfonds pro betroffenes Atoll – und beruhten auf zwei zweifelhaften Annahmen: Nur vier Atolle waren betroffen – und das von nur einer Bombe. Lemeyo sagt, die Inselbewohner seien von den USA als Versuchskaninchen missbraucht worden.

Für den Westen waren die Marshallinseln ein kleiner Preis im Wettrüsten des Kalten Krieges. Insgesamt 67 Atombomben detonierten zwischen 1946 und 1958 auf den Atollen Eniwetok und Bikini. Ihre kombinierte Sprengkraft war so groß, als hätte man in diesen zwölf Jahren jeden Tag 1,6 Hiroshima-Bomben gezündet.

Grafik zu 12 Jahren Atomtests Grafik zu 12 Jahren Atomtests

Lemeyo ist inzwischen 75 Jahre alt und lebt in der Hauptstadt Majuro. In ihrem Haus hängen die Wände voller Porträts ihrer Töchter. Sie hat zwölf Enkel. Eines davon wurde mit einem verlängerten Steißbein geboren, das aussah wie ein Schwanz. Auch dieses Baby ließen die Amerikaner nach Hawaii fliegen und operieren.

Es ist nur eines von vielen Babys, die seit den Atomtests deformiert zur Welt gekommen sind. Manche sahen aus wie Schildkröten mit Flossen statt Armen. Viele waren nicht überlebensfähig, nachts wurden sie von ihren beschämten Müttern begraben. Amerikanische Ärzte sagten, das sei normal – vielleicht läge es am Inzest. „Monsterbabies“ nennen sie die Kinder hier.

Auf den Inseln in der Mitte des Ozeans gab es keine Worte für das Grauen, das auf den Atollen gezündet wurde. Auf der Suche nach Beschreibungen für das Unbeschreibbare bedienten sich die Inselbewohner bei der Sprache der Supermacht und passten die Aussprache an die weichere Aussprache des Marshallesischen an: Bombe – baam. Gift – baijin. Und schließlich, kurze Zeit später, Krebs – kanjor.

Für die nächste Katastrophe haben sie sich schon einen Begriff gefunden: ukoktak in mejatoto - wechselnde Wolken. Zu Deutsch: der Klimawandel.

Lemeyo nimmt jeden Tag sechs verschiedene Medikamente. Vergisst du eine Pille, kann das dein Tod sein, haben die Ärzte ihr gesagt. 1985 wurde Lemeyo in den USA zum ersten Mal an der Schilddrüse operiert. Das US-Energieministerium zahlt ihre Medikamente und fliegt sie einmal im Jahr in ein Militärkrankenhaus für einen Check-up.

Einmal, zum Jahrestag der Explosion von Castle Bravo am 1. März 1954, kommen die “Bombardierten”, wie sie hier heißen, zusammen. Lemeyo trägt ein orangefarbenes Kleid, ihr ergrautes Haar hat sie ordentlich frisiert. Die meisten Überlebenden sind heute alte Frauen ohne Schilddrüsen. Den Großteil der Zeremonie über schaut Lemeyo auf ihre Füße. Sie weint nicht. Die Frauen feiern und singen am Strand, auch wenn ihre Stimmen brechen wie die pubertärer Jungen. 

3 Frauen mit Gitarre
Die Opfer von Castle Bravo: Frauen Singen mit brüchiger Stimme.

Dann geht es für die „Bombardierten“ zurück nach Hause. Sie leben in Siedlungen in Majuro: eine Häuseransammlung für die Vertriebenen von Rongelap, eine für die von Bikini, eine für die aus Eniwetok. In der Hauptstadt, fernab ihrer Heimat, sind die meisten nicht glücklich geworden. „Wir Migranten leben im Exil“, sagt Lemeyo, „und im Exil leben ist, als wäre man eine Kokosnuss, die auf dem offenen Meer treibt.”

Land ist für die Marshaller mehr als nur der Boden, den sie bepflanzen und bebauen, in dem sie ihre Toten begraben. Das versuchten einige Inselbewohner zwei Monate nach Castle Bravo dem UN-Treuhandrat in einer Petition zu erklären – ein verzweifelter Versuch, den Atomtests auf ihren Inseln Einhalt zu gebieten. „Das ist das ganze Leben der Menschen“, warnten sie, „nimm ihnen ihr Land weg, und du nimmst ihnen ihre Seele.” Es war vergebens.

Lemeyo weiß, was der Verlust ihres Landes mit ihr gemacht hat, mit ihr, ihrer Familie und ihren Freunden. Und sie weiß, dass jetzt alles noch schlimmer kommt. Schon jetzt verlassen jede Woche unzählige Marshaller ihr Land.

Abflug

An vier Tagen die Woche erwacht der Flughafen der Marshallinseln zum Leben und wird zum Schauplatz eines geordneten Exodus: Die Auswanderer stehen geduldig an, um Kühlboxen voller in Frischhaltefolie verpackter Fische, Kokosnüsse und Brotfrucht einzuchecken – Zutaten, um Tausende Kilometer weit weg das Inselleben zu imitieren. Souvenirshops öffnen kurz ihre Läden, um Popcorn und Handarbeiten zu verkaufen. In der Hangar Bar stürzen Reisende aus der westlichen Welt „Bravo Shots“ (Kahlúa, Bailey's, Grand Marnier), bevor sie ins Flugzeug steigen.

Vor dem olivgrünen Terminal stehen die, die sich 1700 Dollar für ein reguläres Ticket in die USA nicht leisten können. Sie hoffen auf ein Last-Minute-Ticket. Noch günstiger sind die Standby-Tickets. Dafür ist die Wartezeit noch länger. Wer so ein Ticket hat, darf nur mit, wenn ein bereits gebuchter Platz leer bleibt. So ein Ticket hat Mona. Und sie ist nicht die Erste auf der Warteliste. Viele andere, die ihre Standby-Tickets vor ihr gekauft haben, sitzen ebenfalls noch auf gepackten Koffern, jeden Moment bereit zur Abreise.

Wenige Meilen entfernt, wo die Straße zur Lagune abbiegt, hängen Mona und ihre Cousine Betttücher zum Trocknen in der tropischen Sonne auf. Ein Tag geht in den nächsten über, voller sich wiederholender Hausarbeiten und Freizeitaktivitäten: mit den Nachbarn Volleyball spielen, Geschirr spülen und Wäsche waschen, endlos Laub zusammenkehren, das der Wind dann doch wieder verstreut. Am Nachmittag Volleyball. Am Abend Karten spielen bei den Nachbarn. Ziellos läuft Mona die eine Straße Majuros auf und ab. Ihr Abflugdatum ist während der vergangenen Wochen immer wieder verschoben worden. 

 Wirklich unrecht ist Mona die Warterei nicht: Jeder Tag auf der Insel ist ein Tag mehr mit ihren Kindern. Außerdem ahnt sie, dass es ein Abschied für immer von ihrer Insel sein wird.

Wann ihr neues Leben in Arkansas beginnt, weiß sie nicht. Sie zuckt mit den Schultern. Vielleicht nächsten Monat.